Wenn das Handy größer ist als die Hose.

Zusammenfassung eines Musik-OpenAir-Events:
Wenn die Musik zum „Einspielen“ der Boxen während des Einlasses besser ist als 80% der DJs, ist das schon mal kein gutes Zeichen…

IMG_0586Los ging’s um zwölf Uhr mittags, bei 40 Grad und strahlendem Sonnenschein. Also schnell mal ins schattige Plätzchen hinter einer gelben Mülltonne verkrümelt (das war nämlich der einzig verfügbare Schatten auf dem ganzen Gelände).
Ach nein, stimmt nicht, unterhalb des Tresens vom Chickengrill gab’s auch noch ein Eckchen. Wir saßen dort noch keine zwei Minuten, da setzte sich eine blonde, leicht schief drein schauende Australierin (mit viiiiel zu kurzer Hose und quasi keinem Oberteil) mit folgenden Worten zu uns „Idrukneedschdeeee“. Äääähhhh… Was??? Also, mal nachfragen. Darauf folgende Antwort: „Imdrnkndschade“. Öhm ja, also nochmal fragen… Sie schaute uns ernst in die Augen und wiederholte „I’m drunk and I need some shade“. Ahhhh, jetzt wurde ein Schuh draus! Eigentlich hätten wir auch direkt drauf kommen können… Richtig ansehnlich wurde anschließend das halbe Hähnchen, was sie mit ihren Fingern und dem halben Gesicht aß.

IMG_0677Um 20:30 Uhr wurde die Musik dann endlich gut, danke Maja Jane Coles! In Deutschland wäre die partywütige Meute aufgeregt durch die Gegend gesprungen, hier füllten sie gerade mal drei Reihen. Richtig verrückt. Wir wollten zwischenzeitlich gerne auf die Bühne springen und sie umarmen mit einem riesen Sorry und einer Erklärung, dass unsere australischen Altersgenossen einfach keine Ahnung haben… (Naja, die meisten Altersgenossen. Ein Teil hatte hundert pro noch nen zweiten Ausweis mit dem passenden über-18-Alter…) Aber wir konnten spitzen Fotos machen! Und Booka Shade danach waren auch ein Kracher!

Bis Abends: Kirmestechno, solcher, den der gemeine Autoscooter-Einparker gerne gegen Ende seiner Schicht nochmal richtig schön laut aufdreht. Ansonsten gab es eine Mischung aus David Guetta und Scooter. Herrlich, damit die männliche feierwütige Meute sich einfach breitbeinig hinstellen konnte und nur noch zum Takt die Arme in die Luft warf und lässig mit den Fingern Richtung Bühne wippte.

IMG_0613Das Publikum: total verrückt… Dass der VintageLook hier „state of the art“ ist, hatten wir ja nun schon mitbekommen. Hier hieß es jedoch, einfach die alte Jeans, die mal zur Kommunion gepasst hat, auf Höhe der Hosentaschen abzuschneiden (sodass die Hosentasche immer noch unten rausschaute) und anschließend bis zu den Armen hochzuziehen. Insofern praktisch, als dass kein BH mehr nötig war, die Brüste wurden vom Hosenbund gehalten. Als Oberteil diente in der Regel ein Stoffstreifen, ein halber Badeanzug oder einfach Omas Häkeldeckchen.

Fazit des Tages: wir hoffen sehr, bald endlich einen PC zu finden, um die Fotos hochladen zu könne. Denn die ansehnlichsten Exemplare haben wir alle fotografiert! 😉

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