Archiv für den Monat März 2013

Bula Papageno

Die meisten Reiseberichte von Maria und Max Mustermann klingen in etwa so:
„und dann bin auf diesen oder jenen Berg geklettert, dann bin ich an diesem oder jenem Wahrzeichen vorbei gekommen und habe dann dieses Foto gemacht, auf dem ich mich schief an ein Gebäude lehne und ich dadurch meine kreativ-fotografische Ader sowie meinen sprühenden Witz zum Ausdruck bringe“. Und sie haben absolut ihre Berechtigung. Aber unserer soll folgendermaßen klingen:

Nach einer Schifffahrt auf einer Fähre, auf der in Deutschland nicht einmal mehr Altmetall transportier worden wäre, kommt man auf Kadavu an – eine Insel der Fiji-Gruppe. Von Board schafft man es, nachdem der Gabelstaplerfahrer bemerkt hat, dass die Balken, die er vom Schiff fahren möchte, wirklich breiter sind als das Tor und auch selbst mit allem erdenklichen Zureden nicht kleiner werden wollen – etwa anderthalb Stunden später also.
Und fährt man dann mit dem kleinen Bötchen um fünf weitere Buchten herum, landet man im Paradies.

Den Fahrtwind noch in den Augen, schließt man sie, um den Duft des Meeres einzuatmen. Salzige Luft, vollgesogen mit der schweren Wärme des beginnenden Tages, legt sich in die Lungen und streichelt gleichzeitig das Herz ein wenig. So öffnet man die Augen und sieht die kleine Bucht vor sich, wie sie halbmondförmig ihre Arme ausbreitet. Palmen behüten den Strand, dahinter beginnt der grüne Garten, gesäumt mit den buntesten Pflanzen. Aus dem Boot aussteigen und ankommen. Wieder die Augen schließen und das zarte rot hinter den geschlossenen Lidern genießen, das durch das warm einfallende Sonnenlicht noch mehr Behaglichkeit aufkommen lässt. Das Rauschen des Meeres im Rücken und die Laute der Papageien in den Ohren erkunden wir also unser neues Paradies, was wir für eine Woche unser Zuhause nennen durften – das Papageno-Resort.

Was wurden wir umsorgt… Vier Mahlzeiten und das auch noch zu festen Uhrzeiten. Kurzerhand sind wir gedanklich in unsere Jugend und quasi nach Hause an den mütterlichen Esstisch verfrachtet worden.
Zum Essen wurde nicht gerufen, sondern geschlagen. Die hölzernen Klänge der Trommeln, die von den fijianischen Frauen zu jeder Mahlzeit geschlagen wurden, waren in der ganzen Bucht hörbar. Somit konnte man also weder das Frühstück, das Mittagessen, den nachmittäglichen frisch gebackenen Kuchen, noch das fulminante Abendessen verpassen. Zwischen den Mahlzeiten haben wir uns nach dem Essen immer mit unseren Büchern ganz fleißig auf die Couch gesetzt, um für die Tauchprüfung zu lernen. Buchstützen brauchten wir nicht, denn dafür hatten wir ja unsere prall gefüllten Bäuche.

Und an dieser Stelle wird es dann Zeit, die Hauptpersonen dieser Woche vorzustellen:
Lydia and Elisabeth – die beiden Managerinnen des Resorts. Erstere ehemalige Ärztin aus Kalifornien, zweite eine gebürtige Österreicherin. Elisabeth musste leider nach zwei Tagen Richtung Hauptinsel aufbrechen, sodass wir danach nur noch in den Genuss von Lydias Anwesenheit kamen. Und was für ein Genuss. Ständig lief sie uns über den Weg und hatte stets Zeit für einen kleinen Plausch – ob morgens, mittags, abends, immer bestens gelaunt, ein Mensch, dem die Sonne aus dem Gluteus Maximus scheint! Und wann immer wir sie brauchten, sie war zur Stelle. „Taucherflossen? Hole ich euch! Kajaks? Einfach eins vom Strand nehmen. Bestandene Tauchprüfung? Ich mach‘ dann mal den Sekt auf!“ Knaller!

Unser weiteres persönliches Highlight: Miri, unsere Tauchlehrerin. Die dunkelhäutige Amazone im Sumoringer-Format. Mit einem Befehlston, nachdem jeder Feldwebel stramm gestanden hätte. Und einer anfänglichen Gesprächigkeit, die bei jeder Begegnung die Temperatur im Raum um ein paar Grad sinken lies. Wir verglichen sie nach unserem ersten Tauchgang gerne mit einer Robbe: an Land doch eher unbehände, glitt sie unter Wasser schwerelos dahin – im Gegensatz zu uns. Wir entschuldigen uns hiermit noch einmal in aller Form bei allen Tieren des Korallenriffs, die wir während unserer anfänglich unkontrollierten Tauchgänge in helle Aufregung versetzten. Wir jedoch hatten jedes mal Tränen in den Augen – vor lachen. Denn Miri hatte die Angewohnheit, uns bei den Unterwasserübungen seeeehr nahe zu kommen – wobei sich die Taucherbrille stets voller Inbrunst an ihr Gesicht saugte und die großen Augen durch die hochgeschobenen Wangen ein wenig zusammen gedrückt wurden, während der Rest noch ein wenig „pausbäckiger“ erschien.
Gegen Ende des Kurses wurde jedoch sogar Miri ein wenig warm mit uns und plauderte beim Essen manchmal sogar munter zwei bis drei Sätze hintereinander.

Ein klasse Typ war auch Sivo, unser Kellner. Ebenfalls Körperbau „deutscher Tannenbaum“, konnte man nach seinem betreten des Raumes die Heizung definitiv ausmachen (und he, ich darf solche Witze reißen…). Elfengleich schwang er seinen Astralkörper durch das Esszimmer. Und seine Facebook-Bilder, auf denen er mit Handtasche und pinkem Tuch bewaffnet lasziv in die Kamera lächelt, werden uns immer begleiten. Sivo aber hat ein Herz aus Gold. Der doppelte GinTonic aufs Haus, seine unglaublich süßen deutschen Sätze, die er versuchte, bei jeder Gelegenheit einfließen zu lassen und seine Bemühungen um unser Wohl waren einfach Zucker.

Achja, und last and least (ja, richtig gelesen): die gemeine Stechmücke. Scheinbar haben diese Viecher nicht den Beipackzettel des Insektenschutzmittels gelesen. Deswegen auf diesem Wege: liebe Mücken, dort steht „ihr mögt das Zeug nicht, es schreckt euch ab“. Es wäre also allzu freundlich, wenn ihr euch in Zukunft daran halten würdet. Denn eure Stiche lassen unsere Haut aussehen wie Omas Streuselkuchen und diese fiesen Beulen (ja, Beulen, nicht kleine süße Pünktchen) jucken tagelang so gewaltig, dass selbst die größte Selbstbeherrschung sich spätestens in der zweiten Nacht verabschiedet.

So ging diese Woche, umgeben von vielen lieben Menschen, viel zu schnell vorbei. Das Rauschen des Meeres zum einschlafen, die Bemühungen all der tollen Menschen dort und dieser magische Ort… wir hatten eine grandiose Woche – und kommen uns noch immer jeden Tag näher.

Erkenntnis der Woche: ein Bett auf der Veranda mit Blick auf’s Meer beruhigt selbst Leute mit Bluthochdruck und unter Wasser atmen ist ne ganz schön verrückte Nummer!

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Raindrops are falling on my head…

Es gibt sie immer. Diese eine Person. Diese eine Person im Hostel. Diese eine Person im Hostel, die die Säge in der Hand hält – und dabei kontinuierlich an deinen Nerven sägt!
In unserem Fall heißt sie Christine. Naja, eigentlich Christina, aber ihr Vater war während der Namensgebung so betrunken, dass er anstatt eines „a“s ein „e“ ins Formular kritzelte. True Story! Denn Christina mit e erzählt diese Geschichte gleich am ersten Abend jedem. Naja, eigentlich nur ihren Tischgenossen, bei denen ebenfalls zu vermuten war, dass da in der in Kindheit auch mehr als nur die Namensgebung falsch gelaufen ist (wir tippen ja auf ein Feststecken in der analen Phase… Freud würde leuchtende Augen bekommen bei solchen Musterbeispielen…). Jedenfalls sprach unsere Nervensäge vom Nachbartisch mit einer drei Oktaven zu hohen und 50 Dezibel zu lauten Stimme, sodass ein weghören schier unmöglich war.
Christine gehört zu der Sorte Mädchen/Frauen „blond, klein, braun gebrannt (da war sicher auch schon das Solarium vorher im Spiel…) und dem IQ des Käse-Tomaten-Sandwiches, welches wir zu Abend hatten“.
Natürlich war das auch den jungen männlichen fijianischen „Animateuren“ des Hostels aufgefallen. Wir würden auf drei bis fünf Affäre in der letzten Woche tippen. Aline kam auf drei, angesichts der drei Jungs, die ständig unverhohlen ihre Hände an ihrem Körper hatten. Ich tippte auf fünf, da zwei weitere Herren der Schöpfung die ganze Zeit beleidigt in der Ecke standen, während die anderen drei ihre amourösen Gefühle durch ihre Hände abzulenken versuchen. So oder so, ein herrliches Schauspiel.
Schön auch die Art, mit der sie, stets mit einer Zigarette bewaffnet und Pünktchen-Spitzen-ohne-Träger-BH bekleidet, durch den Barbereich hüpfte. Naja, es war schließlich heiß und die Strecke zwischen Cokelight-Automat und ihrem iPhone auf dem Tisch hätte durchaus schnell zu einem adhoc-Nikotinentzug führen können.
Und sollte es dann doch mal passieren, dass einer der Jungs ihr nicht seine ungeteilte Aufmerksamkeit schenkte, legte sie sich eben kurzerhand auf den Holztisch in der Sonne und räkelte sich ein wenig. Wie gesagt, es war auch schließlich heiß.

Nach der Bewunderung dieses Schauspiels ging es ein paar Tage später von Nadi nach Suva. Eigentlich war noch ein Abstecher auf eine Nachbarinsel geplant, damit uns bei weiteren Kitestunden das fiese Sportgerät wieder nach Herzenslust durchs Wasser schleifen konnte… Aber nun ja, es kommt, wie es kommt… Und hier kam die Regensaison. Was bedeutet, nicht ein paar Schauer am Tag, sondern 24/7 Tropenregen, unterbrochen durch ein paar Minuten durchatmen. Jedenfalls könnte man durchatmen, wenn nicht gefühlte 500% Luftfeuchtigkeit wären. Wir haben schon überlegt, für unsere nächste Wäsche einfach die Sachen einzushampoonieren und rauszustellen. Das Blöde nur: wir kriegen das Zeug hier nicht wieder trocken. Jedenfalls schlafen wir seit Ankunft stets in kuschelig feuchten Laken. Achja, und ich sehe auf dem Kopf aus, als wäre ich einer misslungenen Königspudel-Zucht entsprungen. Fönen habe ich lange aufgegeben und auch Aline findet sich so langsam mit ihrer Klebefrisur ab (für diesen Satz wird sie mich hassen 😉 ).

Aber Fijianer sind toll! Nur nicht die aller schnellsten. Auf Madagaskar gab’s schon „Mura Mura“, aber hier gehen die Uhren eher rückwärts als langsam…“Fijitime“ nennen die Einwohner das hier. Seit Tagen versuchen wir herauszufinden, wann genau die Fähre nach Kadavu geht (wo es uns ab Mittwoch hinverschlagen wird). Leider hat die Reederei nicht mal eine Internetseite, geschweige denn irgendwelche Kontaktdaten. Das einzige, was man als Info bekommt ist „Mittwoch Abend“. Ahhhhja… Wir gehen laut unseren letzten Informationen von 23:00 Uhr aus. Aber nach deutscher Manier werden wir wahrscheinlich spätestens um sechs Uhr am Hafen sein…
Jedenfalls sehen fijianische Männer nicht schlecht aus. Im Gegensatz zu den Frauen. Da sehen, ehrlich gesagt, die transsexuellen Männer besser aus. Die Grenzen sind hier teilweise auch fließend, da ein mindestens knielanger Rock hier ein vollkommen normales Kleidungsstück für den urbanen Mann ist. Selbst Polizisten am Flughafen trugen weiße Röcke und schwere schwarze Militärstiefel… Naja, rote Pumps hätten wahrscheinlich noch seltsamer ausgesehen…

Erkenntnis des Tages: hier ist es nass. Sehr nass. Das nächste Mal ignorieren wir vielleicht nicht die dezenteren Hinweise des Reiseführers… Nichtsdestotrotz, die Insel ist schön. Jetzt suchen wir nur noch den weißen Sandstrand!

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Gone wis se wind

Ina stürzte sich todesmutig in den Melbourner Chaosverkehr. Von der schmalspurigen Schlagloch-Strasse auf die sechsspurige Innenstadtautobahn. Unser Navigationssystem, welches das letzte Update bekommen hatte als Sextanten noch regelmäßig genutzt wurden, schickte uns diesmal aber nicht in die Wüste, sondern zielstrebig zu unser neuen Unterkunft für die kommende Woche. Schnell war das Gepäck für die Großfamilie Eberz/Kunze aus Apollo geholt und wir wieder auf der pulsierenden Autobahn in Richtung Campervanrückgabestelle. Noch aufregender als die Hinfahrt gestaltete sich die Reise zurück. Nachdem wir das öffentliche Verkehrsnetz Melbournes mehrfach verflucht hatten und gut 4 Stunden damit verbracht hatten von einer Tram in die nächste zu hüpfen, landeten wir wieder bei unseren Gastgebern. Wie zwei Steine fielen wir ins Bett, welches von der Beschaffenheit eher dem Marmorfußboden der Eingangshalle des Hilton glich und schliefen selig bis zum nächsten Morgen. Frisch und munter erkundeten wir den Markt und erstanden neben Nippes und anderem Geröll auch Lamm und Hühnchenspieße für das geplante Barbie am Abend. Caz und Taryn zauberten einen Smoothie für Erwachsene und wir bereiteten Grillgemüse, das Fleisch und meinen gefangenen Fisch, den ich tiefgekühlt aufbewahrt hatte vor. Vollgefuttert und leicht beschwipst philosophierten wir über Erlebtes und das was noch vor uns lag bevor wir wieder völlig erschlagen ins Bett fielen.
Am Frühstückstisch buchten wir dann unseren Kitesurf-Kurs und sahen uns schon mit Wind im Segel und hautengen Wetsuits über das Wasser gleiten. Youtube sollte uns hier wieder in die Welt des Profikitens einführen und auch der liebe Gunnar bereitete uns seelisch und moralisch auf unser Abenteuer vor. So schwer konnte es also nicht sein, schließlich glitten die Kiter alle recht elegant über die Wellen. Weit gefehlt. Am ersten Tag machten wir uns also mit unserem Learner-Kite, der ganze 2 Quadratmeter groß war, und unserem Instructor Guido vertraut. Immerhin konnte Guido deutsch und somit sollten wir nicht an sprachliche Verständnisgrenzen stoßen. Den Kite in der Luft und wir bis zu Hüfte im Wasser – soweit, so gut! Besonders elegant sahen wir mit Schwimmweste und viel zu großem Helm nicht aus, während wir von links nach rechts über das Wasser gezogen wurden. Guide stöhnte jedes mal schmerzlich auf, wenn wir den Kite wieder ins Wasser knallen ließen. Irgendwann hatten wir den Dreh raus und der Kite machte mehr oder weniger was wir wollten und nicht mehr umgedreht. Zwei Stunden und mehrere Bodydrags später fuhren wir stolz wieder nach Hause. Wir hatten einen neuen Sport gefunden, den wir gleichermaßen feierten und in unseren Köpfen manifestierten sich bereits die ersten zukünftigen Freitagnachmittag-Gespräche, wenn wir uns von unseren Kollegen verabschiedeten und auf eine menge Knoten und Gleichgesinnte in St. Peter Ording hofften. Unser zweiter Tag im Neoprenanzug sollte uns allerdings schnell wieder auf den Meeresboden zurückholen. Da Guido keine Zeit hatte übernahm Claudi (ebenfalls eine Deutsche) unsere Unterrichtsstunde und aus dem 2 qm Kite wurde ein 7qm Kite, der uns noch auf dem Boden liegend ordentlich Respekt einflößte. Mit Claudi übten wir erneuten die Bodydrags und versuchten uns an den Kite zu gewöhnen. Anders als beim kleinen Kite hielt ich mich an Ina, die den Kite in der Hand hielt, fest und ich wiederum wurde von Claudi festgehalten. Andernfalls wäre Ina glaube ich ohne mich schon mal nach Fiji vorgeflogen. Diverse Luftlöcher erschwerten zusätzlich die Kontrolle über den Kite und waren wir bei den Unterrichtsstunden zuvor noch kurz davor zu verkünden, dass wir kiten jetzt hauptberuflich machen wollten, so verließen wir dieses Mal recht frustriert den Strand, da alles was wir gelernt hatten irgendwie nicht klappen wollte. An unserem letzten Tag im Wasser begleitete uns Guido wieder und es sollte das erste Mal sein, dass wir ein Board unter die Füße bekamen. Mit einem 6qm Kite bewaffnet schnallten wir uns das Brett unter die Füße und versuchten die ersten Wasserstarts. Wir staunten nicht schlecht, denn es klappte. Erneut beflügelt ließen wir unseren Körper vom Kite aus dem Wasser ziehen und schafften einige Meter bevor wir entweder kopfüber wieder ins Wasser vielen oder den Kite einfach losließen, weil es zu schnell wurde. Das Hochgefühl hielt allerdings nicht lang, denn kurz vor dem Ende unseres Unterrichts durchfuhr mich ein stechender Schmerz im Fuß. Ina startete gerade erneut mit dem Board als ich etwas apathisch zu Guido meinte, dass ich in etwas getreten wäre. Ich hob den Fuß und zog den Neoprenschuh aus. Sonst verspürte ich in jeglichen Gewässern immer Angst vor Haien. Diesmal blendete ich diese Angst trotz des sich rot färbenden Wassers um mich herum aus. Eine Glasscherbe hatte sich knapp 4 cm durch den Schuh und in meine Ferse gebohrt. Guido versuchte sie herauszuziehen, nachdem er mir versichert hatte, dass es sich nicht um die Spitze eines Stachelrochens handelte (bis dahin wussten wir auch noch nicht, dass die sich dort gern im Sand versteckten…) und Ina schrie von weiter vorn, dass sie zu mir wollte, um mir zu helfen. Allerdings wurde sie vom Kite nur von links nach rechts und wieder zurück gezogen. Irgendwie managten wir, dass Guido erst die Scherbe aus meinem Fuß zog und Ina dann den Kite abnahm. Am Strand wurde dann der erste-Hilfe-Kasten gezückt und ich trug zur Unterhaltung der anwesenden Angler und Kiter bei, die meinen Fuß bestaunten.
Wieder zu Hause machten wir eine Auslandsnotfalldiagnose mit meiner Schwester, die uns versicherte, dass man mit einem Druckverband ums Nähen kommen würde. Somit war ich die kommenden Tage außer Gefecht und ließ mich von Ina betüdeln. So endeten unsere letzten Tage nicht wie geplant auf dem Nachtmarkt, für den Melbourne bekannt ist und welcher der größte in der südlichen Hemisphäre ist und auch die WhiteNight, in der ganz Melbourne eine Nacht in allen Straßen feiert, ließen wir gediegen ausfallen und fröhnten stattdessen der riesen Onlinevideothek unserer Hosts.

Erkenntnis des Tages: unser erste-Hilfe-Set von TATONKA war und ist ein absoluter Segen! Wer sich in Hamburg über einen Arbeitsweg von ner halben Stunde beschwert, sollte mal nach Melbourne kommen! Und meine Frau ist die beste Krankenschwester der Welt 🙂

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