Dr. Sommer

Three down. Three more to go! Heute hatten wir wieder das Vergnügen die morgendlichen Stunden mit Dr. Sommer zu verbringen. So alt wie die Bravo scheint auch unser Tropenarzt zu sein. Und jedes mal, wenn wir auf der Pritsche sitzen und todesmutig der Spritze entgegen springen, dann könnte man meinen, dass wir nicht wirklich älter als der gemeingefährliche Bravo-Leser sind. Die Geschmeidigkeit mit der er im Schleichschritt zu seinem Medikamentenbeitisch geht ist so grazil wie die einer sibirischen Breitarschantilope. Die schwungvoll dahingekritzelten Hieroglyphen, die er jedes Mal in unsere Karteikarte malt, spiegeln seine jahrelange Erfahrung wider und sind bei jedem Folgebesuch ein wahres Highlight, da er sie selbst nicht entziffern kann – wir fühlen uns gut aufgehoben und kompetent beraten.

Mit über 600 Euro, die wir bereits der Pharmaindustrie und dem Gefolge von Dr. Sommer gespendet haben fühlen wir uns befreiter, irgendwie leichter eben. Dafür haben wir aber auch schon einiges bekommen – 5 Spritzen mit Millionen Kulturen und ganze 24 Film-Tabletten mit denen wir die Moskitos auf Madagaskar zielsicher bewerfen können. Eigentlich gar kein schlechter Deal, wenn ihr mich fragt.

Und so fiebern wir schon den nächsten Terminen mit unserem Lieblingsfacharzt für Tropenmedizin entgegen und unterdrücken stets den Drang einen fachlich korrekten und nahezu überschwänglichen Eintrag auf Qype zu veröffentlichen, damit noch mehr Reisende in den Genuss von Malerone, Rabipur und natürlich Dr. Sommer kommen.

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